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Kaffeevollautomaten
Blackforestclocks
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - Art.Nr.: 923655
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Kaffee für Kannenbrühung
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Kaffee

Kaffee bezeichnet ein koffeinhaltiges Heißgetränk, welches aus gerösteten und gemahlenen Kaffeebohnen hergestellt wird. Die Kaffeebohnen sind dabei eigentlich die Samen der Kaffeepflanze. 
Aufgrund der gerösteten Kaffeebohnen wird auch die Bezeichnung Röstkaffee verwendet. 
Der Begriff „echter Bohnenkaffee“ findet heute hingegen nur noch selten Verwendung, dennoch wird bzw. wurde dieser verwendet, um Kaffee von Ersatzprodukten wie Malzkaffee oder Muckefuck abzugrenzen. Die Ersatzprodukte wurden in Krisenzeiten und von der ärmeren Bevölkerung verwendet, da Kaffee ein sehr teures Gut war. Nur Reiche, Adelige und Aristokraten waren in der Lage sich den Genuss von Kaffee zu leisten.
Heute verhilft Kaffee vielen Menschen z. B. zu einem guten Start in den Tag oder belebt den Geist im Büroalltag. Auch in einer kurzen Pause, zur Entspannung und Regeneration, wird gerne zu einer Tasse Kaffee gegriffen. Sehr beliebt ist auch der Kaffeeklatsch oder das Meeting begleitet von einer Tasse Kaffee. 
Größtenteils hat sich der nachmittägliche Kaffeegenuss sogar als eigene Mahlzeit „Kaffee“ etablieren können.
Kaffee wird dabei selten als Durstlöscher konsumiert, viel mehr erhoffen sich die Genießer anregende und belebende Wirkungen. 
Im Durchschnitt trinkt jeder deutsche Erwachsene 150 Liter Kaffee pro Jahr. Damit schlägt Kaffee sogar das Bier als liebstes Getränk der Deutschen und steht ganz klar an erster Stelle. 
Daher ist das Angebot von Kaffee und Kaffeespezialitäten auch z. B. in der Gastronomie oder im Büroalltag unumgänglich. 
Mitarbeiter und Kunden nehmen dieses Angebot gerne und in Massen an. 
Da es eine Vielzahl von möglichen Kaffeevarianten und Zubereitungsarten gibt, gibt es für Großkunden spezielle Lösungen wie z. B. Kaffeevollautomaten in diversen Ausstattungsvarianten und größere Mengen von Füllprodukten. 
Es gibt zahlreiche Kaffeesorten, die bedient werden können bzw. sollten. So schwören einige Genießer z. B. auf stark gerösteten Kaffee, andere wiederrum bevorzugen Schonkaffee oder entkoffeinierten. Hat ein Vollautomat nun z. B. die Funktion Bohnen frisch zu mahlen, lassen sich Geschmack und Aroma von nicht verbrauchten Bohnen einfacher aufbewahren, vom Geschmack des frisch zubereiteten und gemahlenen Kaffees ganz zu schweigen. 
Ebenso lassen sich z. B. Zuckertütchen bereitstellen. Dieses ist schon aus hygienischen Gründen empfehlenswert und macht es dem Kaffeetrinker einfacher nach eigenem Geschmack den Kaffee zu veredeln.
Insbesondere beim Kaffee kommt es auf Qualität an, um einen optimalen Genuss zu erlangen. Dabei spielt nicht nur die Bohnenqualität eine Rolle, sondern auch die Zubereitungsart und Qualität der Maschine. Zum Beispiel sollte die Zubereitung eines Espressos mit einem Druck von circa 9,5 bar erfolgen um das volle Aroma und eine perfekte Crema zu erhalten. Minderwertige Maschinen sind evtl. nicht in der Lage so einen hohen Druck zu bewerkstelligen. 

Geschichte
Als Ursprungsland des Kaffees gilt Äthiopien, genauer die Region um Kaffa im Südwesten. Bereits im 9. Jahrhundert fand Kaffee dort Erwähnung. 
Der Legende zufolge war Hirten aufgefallen, dass ein Teil ihrer Ziegen bis tief in die Nacht munter umhersprangen, nachdem sie von einem Strauch mit weißen Blüten und roten Früchten gefressen hatten. Der Teil der Herde, der diese Früchte nicht genossen hat, war hingegen müde. 
Durch Sklavenhändler fand der Kaffee vermutlich seinen Weg im 14. Jahrhundert nach Arabien. Als koffeinhaltiges Heißgetränk wurde Kaffee aber wohl erst in der Mitte des 15. Jahrhunderts seiner Aufgabe bewusst. 
Arabien erlangte durch den Anbau eine Monopolstellung. Das allumfassende Handelszentrum war damals die Hafenstadt Mocha, auch Mokka genannt. Heute heißt die Stadt al-Mukha und liegt im Jemen. 
Der deutsche Arzt Leonhard Rauwolf lernte bereits im 16.Jahrhundert Kaffee kennen, doch erst im nachfolgenden Jahrhundert wurden die ersten Kaffeehäuser eröffnet. 
Das erste deutsche Kaffeehaus öffnete 1673 seine Pforten in Bremen. 
Der weltweit größte Handelsplatz für Kaffee liegt in Hamburg. In der Umgebung befinden sich ebenfalls vier der größten deutschen Röstereien. 
Der Anbau von Kaffee wird heute in über 50 Ländern durchgeführt. 

Anbau, Ernte und Aufbereitung

Die Kaffeepflanze zählt zu der Familie der Rubiaceae und gehört zur botanischen Gattung der Coffea. 
Ursprünglich stammen die Pflanzen aus Afrika und Arabien, doch schnell wurden weitere mögliche Anbauflächen gesucht und gefunden. Heute wird Kaffee weltweit in über 50 Ländern angebaut. 
Damit Kaffee gut wächst und gedeiht, wird ein ausgeglichenes Klima, ohne extreme Temperaturschwankungen oder zu viel Sonneneinstrahlung bzw. Hitze, benötigt. Die durchschnittlichen Temperaturen sollten zwischen 18 und 25 °C liegen und sollten weder die 30 °C überschreiten noch die 13 °C häufiger unterschreiten. Temperaturen unter 0 °C vertragen diese Pflanzen gar nicht. 
Neben zu viel Sonnenschein kann auch Wind der Pflanze schaden. Aufgrund dessen werden auf Kaffeeplantagen zwischen den Kaffeepflanzen andere Bäume und Hecken gepflanzt, die Schutz bieten sollen.
Die Bodenbeschaffenheit sollte neutral bis leicht sauer und locker, tiefgründig und durchlässig sein.
Des Weiteren benötigt Kaffee eine jährliche Wassermenge von 250 bis 300 Millimeter. Sollte die jährliche Niederschlagsmenge unter 1000 Millimeter liegen, werden die Kaffeepflanzen zusätzlich bewässert. Liegt die Menge hingegen sogar unter 800 Millimeter, wird auf das Pflanzen von Kaffee verzichtet. 
Der genaue Wasserbedarf und die benötigte Höhenlage der Plantage hängen von der jeweils angepflanzten Sorte ab. 

Der Arabica-Kaffee ist der bekannteste und besitzt einen Marktanteil von circa 60 %. Diese stammt aus Afrika und ist circa 9 – 11 Monate nach der Befruchtung reif. Im Vergleich zum Robusta-Kaffee beinhaltet Arabica nur die Hälfte des Koffeins und wird aufgrund ihres Aromas geschätzt. Die Anbaugebiete liegen in etwa einer Höhe von 600 bis 1200 Metern ü. NN, wobei der Hochlandkaffee eine besonders hohe Qualität aufweist. 
Robusta-Kaffee steht mit einem Marktanteil von circa 36 % an der zweiten Stelle. Die aus Afrika stammende Sorte ist besonders widerstandsfähig und benötigt lediglich 6 – 8 Monate Reifungszeit. Diese Sorte benötigt höhere Niederschlagsmengen als z. B. die Sorte Arabica und wird in einer Höhe zwischen 300 – 800 Metern ü. NN angebaut. Im Gegensatz zur Arabica-Bohne lassen sich diese am geraden Einschnitt erkennen. 
Weitere weniger bekannte Sorten von Kaffee sind unter anderem: Excelsa, Stenophylla, Maragogype und Kopi Luwak. 
Kopi Luwak ist der teuerste Kaffee der Welt und entsteht in einer besonderen Art und Weise. Die Kaffeebohnen werden aufgesammelt, nachdem die Schleichkatzenart Luwak nach dem Genuss von Kaffeekirschen die Bohnen wieder ausscheidet. Durch die Darmaktivitäten der Katzen werden die Geschmackseigenschaften verändert und Bitterstoffe entzogen. 
Eine weitere besondere Form des Kaffees ist cà phê sũa dá. Hierbei handelt es sich um eine Kaffeemischung aus den Sorten Robusta, Arabica, Catimor und Chari. Die Mischverhältnisse sind dabei ganz unterschiedlich. Dieser dunkle Kaffee stammt aus Vietnam und hat einen leicht nussig-schokoladigen Geschmack. 

Meistens werden die Kaffeepflanzen durch Samen (Kaffeebohnen) angepflanzt und vermehrt. Aber auch Stecklinge können zum Einsatz kommen. 
8 Wochen nach der Fruchtreife haben die Samen die höchste Keimfähigkeit. Diese werden von ihrem Pergamenthäutchen befreit und in sogenannte Keimbetten ausgesät. 5 – 6 Wochen später erscheinen die ersten Blätter. Zu diesem Zeitpunkt werden sie in andere Pflanzbehälter umgepflanzt und in Pflanzschulbeeten weiter kultiviert. 
Nach circa 8 Monaten Wachstumszeit werden sie im Abstand von ein bis vier Metern auf der Plantage eingepflanzt. Auf der Plantage werden diese dann in einer Höhe von 1,5 – 3 Metern durch regelmäßigen Beschnitt gehalten. 
Im Alter von 3 bis 5 Jahren erreicht eine Kaffeepflanze die optimale Ertragshöhe. Diese bleibt etwa 10 bis 20 Jahre bestehen und nimmt danach wieder ab. 

Die Ernte erfolgt für gewöhnlich einmal im Jahr, in manchen Anbaugebieten auch zweimal jährlich. Etwa 10 bis 12 Wochen Zeit nimmt die Ernte in Anspruch, da am gleichen Strauch die Früchte unterschiedlich lange für die Reifung brauchen. 
Arabica-Kaffee wird für gewöhnlich selektiv mit der Hand gepflückt, die sogenannte Picking-Methode. Dadurch werden lediglich die reifen Früchte geerntet und somit wird eine bessere Qualität erzielt.
Eine Einbuße der Qualität wird mit der Stripping-Methode in Kauf genommen, da hierbei die Früchte unabhängig vom Reifegrad per Hand oder Maschine geerntet werden. Eine nachträgliche Aussortierung erhöht allerdings die Qualität wieder. 
Die Stripping-Methode wird vornehmlich für Robusta-Kaffee verwendet. 

Die Aufbereitung der Kaffeebohnen erfolgt nach der Ernte. Dabei werden alle anderen Bestandteile der Frucht wie z. B. Fruchthaut, Fruchtfleisch usw. so weit wie möglich vom Samen entfernt. 
Dieser Vorgang kann trocken und nass durchgeführt werden. Robusta-Kaffee und brasilianischer und äthiopischer Arabica-Kaffee werden trocken aufbereitet, bei Arabica-Kaffee aus allen anderen Anbaugebieten erfolgt die Aufbereitung nass. 
Dabei ist zu beachten, dass eine Nassaufbereitung bessere Qualität liefert. 
Nachdem dieser Vorgang abgeschlossen ist, werden die Kaffeebohnen geschält und dadurch, dass Pergamenthäutchen und nach Möglichkeit auch das Silberhäutchen entfernt. 
Am Schluss findet nochmals eine Auslese statt, in der noch vorhandene Verunreinigungen aussortiert werden. Bei qualitativ hochwertigen Kaffees wird ebenso nochmals nach Größe und Qualität ausgesondert. 
Am Ende erhält man den marktfertigen Rohkaffee.

Um 60 kg Rohkaffee der Sorte Arabica zu erhalten, müssen etwa 100 gut tragenden Arabica-Pflanzen abgeerntet werden. 
Circa 100 Millionen Menschen leben weltweit vom Anbau, Verarbeitung und Vertrieb von Kaffee, davon arbeiten etwa 25 Millionen in der Kaffeebranche. 

Rösten
Unter Rösten wird im Allgemeinen das trockene Erhitzen, für gewöhnlich unter atmosphärischen Druck, der Kaffeebohnen verstanden. Das Rösten wird in verschiedenen Stufen vollzogen, dabei entfalten sich röstspezifische Aroma-, Farb- und Geschmacksstoffe. 
Die Aromabildung und der Geschmack werden maßgeblich vom Röstgrad, der Farbe des gerösteten Kaffees und die Röstzeit beeinflusst. Die Rösttemperaturen liegen, je nach gewünschter Intensität und Art der Röstung zwischen 60^C und 250 °C. 
Im Grunde gilt die Faustregel: Die Qualität erhöht sich je länger der Kaffee bei niedriger Temperatur geröstet wird. Dadurch werden mehr Aromastoffe entwickelt und unverträgliche Chlorogensäuren werden abgebaut. 
Helle Röstungen überzeugen mit einem eher säuerlichen, aber weniger bitteren Geschmack, während dunkle Röstungen bitterer schmecken und zeitgleich leicht süße Nuancen aufweisen. 
Die verschiedenen Röststufen lassen sich wie folgt typisieren. 
Eine helle Röstung wird ebenfalls als blasse oder Zimtröstung bezeichnet. Die mittlere Röstung gilt als Frühstücksröstung bzw. amerikanische und eine starke Röstung wird als französische oder Wiener benannt. 
Zeitgleich wird auch eine doppelte Röstung als französische Röstung bezeichnet. Alternativ dazu kann die doppelte Röstung auch als Continental-Röstung bekannt sein. 
Ist die Sprache von einer italienischen Röstung, so ist die typische Espresso-Röstung gemeint. 
Eine besondere Form der Röstung von Kaffee stellt die spanische Röstung, torrefacto dar. Hierbei wird der Kaffee unter Zuckerbeigabe geröstet. Diese Röstungsart vermindert die Säure und Bitterkeit im Kaffee. Torrefacto wird meistens mit herkömmlich gerösteten Bohnen vermischt. Der Anteil des gezuckert gerösteten Kaffees liegt dabei zwischen 20 – 50 %. 

Zubereitung und Genuss

Heute gibt es Kaffee in den verschiedensten Arten und Weisen und in großer Auswahl. 
Nicht nur als Getränk ist Kaffee hoch angesehen, zum Beispiel sind auch schokoglasierte Bohnen zum Zerkauen erhältlich. Dennoch steht der flüssige Genuss ganz klar an erster Stelle. 
Die Angebote hierbei reichen von herkömmlichen schwarzen Kaffee bis Milchkaffee, Cappuccino oder als Zutat für Kuchen und Pralinen usw. 

Die wohl ursprünglichste Art der Zubereitung ist wohl die äthiopische. Hierbei werden die Bohnen in einer großen Eisenpfanne geröstet und anschließend groß gemahlen bzw. zerstampft. Dieses Pulver wird zusammen mit Zucker und Wasser aufgekocht und danach in kleinen Schalen serviert. 

Heute wird Kaffee für gewöhnlich von Hand aufgebrüht und gefiltert oder es wird auf den Einsatz von diversen Hilfsmitteln wie Filtermaschinen, Padmaschinen oder Kaffeevollautomaten zurückgegriffen. 

Kaffee von Hand aufbrühen erfolgt, in dem heißes Wasser in einen Filter gefüllt mit Kaffeepulver gegossen wird. Das Wasser sickert dabei durch das Mahlwerk. 
Filtermaschinen lassen heißes Wasser tröpfchenweise durch das Kaffeepulver träufeln. Dabei entfaltet sich der Geschmack des Kaffees nicht ganz so herausragend wie z. B. beim Aufbrühen per Hand. 
Padmaschinen drücken mit Druck das heißt Wasser durch ein, mit Kaffeepulver gefülltes, Pad und Kaffeevollautomaten sind, je nach Ausstattung, in der Lage sämtliche Arten von Kaffee zuzubereiten auf Knopfdruck. 
Diese Maschinen finden vor allem in der Gastronomie und Büros ihren Einsatzort, da diese nahezu keine Kaffeewünsche offen lassen. Ebenso können diese für gewöhnlich auch Tee und heiße Schokolade, teilweise sogar noch weiter Milchgetränke, frisch zubereiten innerhalb von Sekunden. Manche haben ebenfalls die Funktion Kaffeebohnen frisch zu mahlen. 

In Gastronomie-Betrieben und Büros lohnt sich der Einsatz von Vollautomaten, da diese wenig Zeit für die Zubereitung in Anspruch nehmen, eine große Auswahl bieten, sodass nahezu jeder Bedarf gedeckt werden kann und aufgrund ihrer Füllmenge kostengünstiger sind.

Der Genuss findet individuell statt. So veredeln einige Kaffeetrinker ihren Kaffee mit Milch und Zucker oder das Getränk wird mit anderen Zusätzen wie z. B. Alkohol oder Schokolade usw. kombiniert. Die meisten Genussvarianten des Kaffees sind süß. Salzige Kaffeegetränke werden kaum noch konsumiert.
Ebenso sind spezielle Tassen wie z. B. Espresso-Tassen erhältlich, Kaffeebecher oder Kaffeeservice erhältlich.

Dabei hängt die Qualität von der Art der Zubereitung und maßgeblich von der Bohnenqualität ab.